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23.05.2013 - 14:30 Uhr

 

Bremen, 6. September 2006. Die H. Siedentopf (GmbH & Co. KG) baut an der Weser das höchste Bürogebäude Bremens. Hauptmieter des Towers am Eingang zur Überseestadt ist die EWE AG, für ihre Technologietöchter BTC AG, EWE TEL und BREKOM.

Entstehen wird ein Hochhaus mit Signalwirkung, das den Menschen von der Innenstadt kommend den Weg in den neuen Stadtteil weist. Als Architekt konnte Helmut Jahn (Murphy/Jahn, Chicago) gewonnen werden. Der in Amerika lebende deutsche Stararchitekt baute u.a. das Sony Center in Berlin.

Siedentopf investiert weit über 50 Millionen Euro in die Entwicklung des Standortes an der Weser. Insgesamt werden dort mehr als 600 Arbeitsplätze angesiedelt. „Der Bau des Hochhauses setzt ein deutliches Signal für die gesamte Überseestadt als urbaner Standort in Bremen“, betont Bernd Schmielau, Geschäftsführer von Siedentopf.

„Darüber hinaus konnten wir mit Helmut Jahn einen der international renommiertesten Architekten gewinnen, der für eine anspruchsvolle Architektur und zukunftsweisende, städtebauliche Entwicklung steht. Mit Jahns Architektur wird die Anziehungskraft der Hansestadt Bremen auch überregional gestärkt“. Siedentopf unterstreicht durch die als langfristiges Eigeninvestment angelegte Immobilienentwicklung die gegenüber der Hansestadt Bremen und den künftigen Mietern übernommene Verantwortung.

 

Wirtschafts- und Häfensenator Jörg Kastendiek bezeichnete das neue Hochhaus als „Meilenstein für die Entwicklung der Überseestadt“. „Dieses Haus mit seiner herausragenden Architektur wird ein Wahrzeichen für das moderne Bremen und den Strukturwandel in unseren früheren Hafenrevieren“, sagte Senator Kastendiek. In der Überseestadt entsteht eine hochinteressante Klammer zwischen der industriell-maritimen Tradition und einem modernen Handels- und Dienstleistungszentrum. Auch die Gewerbeflächenverkäufe von 2,7 Hektar im vergangenen Jahr und 1,8 Hektar im ersten Halbjahr 2006 sowie die damit verbundene Schaffung von fast 1700 neuen Arbeitsplätzen zeigten, wie erfolgreich und begehrt die Überseestadt ist. „Unsere Investitionen für eine Neuordnung der Überseestadt sind gut angelegt“, so Kastendiek.

 

Der Neubau wird mit über 65m das höchste Gebäude Bremens sein. Es überragt damit das Siemens-Hochhaus am Bahnhof, das seit 1965 mit 61 m ‚Hochhaus Nr. 1’ in der Hansestadt ist. Das neue ‚Hohe Haus’ verbindet mit seinen 18 Ebenen die Bremer City mit der Überseestadt.

 

Helmut Jahns Idee: „Face the ‚Old City’ as a sign for a new Bremen“. Die Glasfassade bietet von jeder Etage einen einmaligen Blick über die Stadt und die alten Hafenreviere. „Es gibt eine Vielzahl von positiven und ambitionierten Beispielen für die Aufwertung von Hafenquartieren durch Um- und Neubauten“, so Schmielau. „Alle Projekte - so auch unseres - haben den Anspruch, Arbeit wie Freizeit und Wohnen zu verbinden und das Wasser als zentrales Element zu integrieren“.

 

Siedentopf nennt das neue Areal am Eingang zur Überseestadt heute schon zukunftsweisend ‚Weserquartier’. „Das große Potenzial der Grundstücke direkt an der Uferpromenade mit idealer Anbindung an die Bremer City wird in drei Jahren ein Treffpunkt für Bremer und Gäste sein“, ist sich der für die Projektentwicklung bei Siedentopf verantwortliche Jan Woortman sicher. „Denn neben der Errichtung von modernen Bürogebäuden wollen wir das Umfeld so gestalten, dass es von möglichst vielen Menschen rund um die Uhr in Anspruch genommen wird.“ So sollen neben weiteren Bürogebäuden mit Headquartercharakter Unterhaltung, Kultur, ein Hotel und Restaurants Einzug halten.

 

Das Parken in einer Hochgarage ist Selbstverständlichkeit. Zwischen dem von Helmut Jahn entworfenen und alle Gebäude verbindenden zentralen Platz und der Innenstadt entsteht entlang der Weser ein attraktiver, fließender Übergang von den alten zu den neuen Stadtteilen Bremens. Die avisierte, aber noch nicht beschlossene Verlängerung der Weserpromende ist in den Augen der Firma Siedentopf und der zukünftigen Mieter eine zwingende Voraussetzung, damit die Überseestadt auf attraktive Weise für Fußgänger und Fahrradfahrer erreichbar ist und das Quartier als Eingangstor zur Überseestadt erschlossen wird. Auch über eine altstadtnahe Anlegemöglichkeit für Kreuzfahrtschiffe bis 200 m Länge an dieser Stelle wird nachgedacht

 

Eine vertragliche Vereinbarung mit dem Ankermieter des repräsentativen Hochhauses ist unterschrieben: Die Technologietöchter der EWE AG werden zwei Drittel des Hochhauses belegen. „Der Kontakt zwischen der EWE und uns ist über die in das Projekt eingebundene BLB Immobilien GmbH zustande gekommen“, erzählt Schmielau. „Die BLB wusste vom Interesse der EWE, ihre Tochtergesellschaften in Bremen in einem Gebäude zu bündeln.“ Somit sind bereits 9.000 qm des ca. 14.600 qm großen Gebäudes vergeben.

 

Künftig lautet die Adresse der EWE-Töchter BTC, Brekom und EWE TEL in Bremen Eduard-Schopf-Allee 1. Ausschlaggebend für die Entscheidung der EWE war unter anderem die exponierte Lage und eine Architektur, die den High-Tech-Anspruch der Mieter widerspiegelt: Das Gebäude entsteht in direkter Nähe zu Weser und Innenstadt, außerdem liegt es an der Verkehrsachse Bremen-Oldenburg. Auch zu den Knotenpunkten des Fernverkehrs in Bremen – Flughafen und Hauptbahnhof – sind die Entfernungen kurz. Baubeginn soll Frühjahr 2007 sein, die Fertigstellung ist für Januar 2009 geplant. Als Generalplaner hat Siedentopf die ECE Office aus Hamburg beauftragt, die bereits einen hervorragenden Namen beim Bau von hochwertigen Gebäuden mit unterschiedlichsten gewerblichen Nutzungen hat.

 

„Wir freuen uns sehr, mit der EWE einen zukunftsorientierten Großmieter zum Startschuss für die Quartiersentwicklung langfristig gebunden zu haben“, betont Woortman. “Vertragsabschlüsse mit Mietern weiterer geplanter Gebäude stehen unmittelbar bevor. Die offizielle Vermarktung der in Bremen einmaligen Büros in den noch freien, obersten 5 Etagen des Towers, insgesamt ca. 5.000 qm, beginnt mit der heutigen Pressekonferenz.“, so Woortman. Er blickt dieser jedoch genauso optimistisch entgegen wie der Vermietung der in der „Alten Rösterei“ im Kaffee-Quartier geplanten Loftetagen, die vielseitig nutzbar und in alle erdenklichen Größen aufteilbar sind. Interessenten können sich bei Siedentopf unter Tel. 0421 800 47 18 melden.

 

Siedentopf ist ein Bremer Familienunternehmen, das als Immobiliengesellschaft Eigentümer verschiedenster Grundstücke ist. Im Mittelpunkt stehen zurzeit verschiedene Projekte in der Überseestadt Bremen. Mit der fast abgeschlossenen Sanierung des ‚Kaffee-Quartiers’ rund um das ehemalige Eduscho-Gebäude auf dem alten Häfengelände hat sich Siedentopf bereits einen Namen gemacht.

 

Mieter aus den Bereichen Finanzwesen, Verwaltung und Logistik waren für dieses Bauvorhaben schnell gefunden. „Wir waren und sind beeindruckt von dem Engagement der Firma H. Siedentopf in der Überseestadt. Bei den uns gebotenen guten Konditionen haben wir nicht lange gezögert, den Mietvertrag zu unterschreiben“, berichtet Heiko Gerritsen von der Sparkasse Bremen, Mieter der ersten Stunde im neuen Wirtschaftszentrum der Hansestadt. Mit der Projektentwicklung ‚Weserquartier’ ist es Siedentopf gelungen, Mietinteressenten eine City-Lage direkt am Wasser in einem attraktiven Umfeld anbieten zu können.

 

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